Icefields Parkway

Um sich mal im Banff Nationalpark, dem ersten Nationalpark Kanadas, grundsätzlich zu orientieren, sind wir zu Beginn der Kanada-Reise mal den Icefields Parkway, der die beiden Nationalparks Banff und Jasper verbindet, ein gutes Stück weit hinauf und wieder runter gefahren. Die beiden Pflichtprogrammpunkte Lake Louise und Moraine Lake haben wir uns für später aufgehoben – für die Fahrt sind auch so noch genug Highlights übrig geblieben. Eine absolut beeindruckende Leistungsschau der Canadian Rockies!

  • Den Namen hat sich der Icefields Parkway redlich verdient – gefühlt mehr als der Hälfte der Berge, zwischen denen er sich durchschlängelt, haben in der oberen Etage einen Gletscher. “Obere Etage” weil beinahe alle von einem oder zwei Abbrüchen bzw. Felsbändern gekennzeichnet sind – eine ganz charakteristische Form.
  • Bei den Unmengen von Bildern im Netz wurde wohl eher zurückhaltend mit Photoshop und Filtern gearbeitet … Die Seen sind entweder glasklar oder milchig-türkis. In diesem Fall haben die Gletschersedimente zugeschlagen. In Gewässern oder Phasen, in denen das Wasser nicht ruhig ist, können sie nicht zu Boden absinken – das Licht reflektiert dann ein intensives Türkis, das umso intensiver wirkt, umso steiler der Blickwinkel ist (dh umso weiter oben der Betrachter ist).
  • Die Seen in der Reihenfolge der Route (von Süd nach Nord): Herbert Lake, Hector Lake (da hat’s grad kräftig geregnet), Bow Lake (mit der Num-Ti-Jah Lodge), Peyto Lake (wenige hundert Meter vom “offiziellen” Lookout weg bekommt man gleich viel Ruhe) und Waterfowl Lakes.
  • Das Columbia Icefield haben wir ausgelassen. Mag zwar beeindrucken sein, mit einem Fahrzeug am Gletscher herumfahren, muss allerdings auch nicht sein.

 

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