Lech (1.474 m) – Schafalpe (1.983 m) – Rüfikopfbahn Bergstation (2.333 m) – Monzabon-Joch (2.268 m) – Rüfispitze – Monzabon-Joch – Rüfikopfbahn Bergstation
10 km, 1.350 Höhenmeter, 4:30 Std. Gehzeit
Nach 13 Jahren waren wir wieder mal auf der Rüfispitze, anno dazumal sind wir mit der Rüfikopfbahn hinaufgefahren und haben die Wösterspitzen angeschlossen. Dieses Mal sind wir von Lech aus dem Ortszentrum weggegangen und haben die Tour an der Bergstation der Rüfikopfbahn beendet. Den Weg ins Tal haben wir uns erspart – dafür sind wir gut und vergleichsweise günstig eingekehrt.
Links am Hotel Post vorbei startet man in Richtung Zürs, verlässt den Weg im Wald aber bald nach oben. Durchgehend steil, immer schön und eher einfach (T2) zu gehen, bis es im Bereich der Schafalpe erstmals flacher wird. Über eine weitere Steilstufe gelangt man auf das geologische interessante Plateau unterhalb der Bergstation der Rüfikopfbahn. Knappe 1.000 Höhenmeter hat man hier in den Beinen.
Vorerst geht es noch einfach weiter, ab dem Monzabonjoch (mit schönem Blick hinunter auf den Monzabonsee) wird’s aber deutlich happiger. Was bis zum Gipfel folgt, ist im obersten Bereich dessen angesiedelt, was in Vorarlberg an markierten Wegen existiert (T5) – ohne Schwindelfreiheit und Trittsicherheit hat man hier nichts mehr verloren. Zuerst geht es steil einen Wiesengrat hinauf, ehe die Schwierigkeiten mit dem Einstieg in den Fels richtig beginnen.
Schon der Einstieg ist eine Technik-Frage (speckige Tritte rund ums Stahlseil), danach geht es beinahe durchwegs im Absturzgelände weiter. Teils eher felsig, teils schottrig – am unfreundlichsten ist die oft vorherrschende Kombination aus beidem. Kein Traumszenario im steilen Gelände. Der Gipfel bietet dafür gewaltige Ausblicke – zuTrittkopf und Valluga, auf Hasenfluh und Zürsee gegenüber und quasi auf der dritten Seite Braunarlspitze, Mohnenfluh und Widderstein.
Route
Downloads: Rüfispitz 2026 08 30 Route.pdf, Rüfispitz 2026 08 30.gpx (zip)
Höhenprofil
Download: Rüfispitz 2026 08 30 Höhenprofil.pdf




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