Spullerschafberg (2.679 m)

Zug (1.490 m) – Stierlochbach – Stierlochjoch (2.009 m) – Ravensburger Hütte (1.948 m) – Spullerschafberg (2.679 m) – Ravensburger Hütte – Spullersee (1.821 m) – retour mit Wanderbus
1.400 Höhenmeter, 13,2 km, 4:30 Std Gehzeit

Nur wenig ausgesetzte Tour, die allerdings durchwegs Trittsicherheit erfordert auf den Hausberg der Ravensburger Hütte. Vom Spullersee weg würde man sich ein paar Höhenmeter sparen – müsste dafür aber auf die beeindruckenden Felswände im Stierloch verzichten. Tut außerdem ganz gut, den Stierfall mal nicht im Winter von oben (Madloch-Piste) sondern im Sommer von unten zu sehen 😉

Perfekte Routenbeschreibung von User Grimbart auf hikr.org

Nach einer Brücke über den Stierlochbach achte man auf den links abbiegenden Pfad – den „Wasserfallweg“ –, welcher entlang des Stierlochbachs bis zum Stierlochbach Wasserfall führt. Vom Wasserfall leitet der Steig nun steil hinauf zu einem Forstweg. Auf diesem ein kurzes Stück zurück bis links ein Fußweg abzweigt. Auf dem anfangs noch steilen aber bald einmal verflachenden Weg geht’s zunächst durch lichten Wald, später durch Latschen und Buschwerk hinein ins Stierlochtal.

Der weiterhin angenehm zu gehende Steig mündet auf etwa 1.860m bei einer Kehre in den von der Stierlochalpe heraufziehenden Alpweg. Auf diesem nun hinauf zu einem Absatz über der Steilstufe und weiter zum nahen Stierlochjoch, wo man plötzlich vor den von der Roggalspitze überragten Alpweiden der Spullersalp steht. Über die weiten und relativ sanften Alpfächen geht’s nun hinab zur Ravensburger Hütte.

Von der Ravensburger Hütte geht’s anfangs fast eben nach SW bis zu einem Bacheinschnitt. Ab hier gönnt einem der 700 Höhenmeter-Aufstieg zum Gipfel kaum mehr eine Verschnaufpause. Nachdem man den Bacheinschnitt überquert hat führt ein erdiger Steig hinauf auf eine Geländerippe. Dort angelangt überwindet man in anstrengendem Zick-Zack den „Hals“, einen kräftig aufsteilenden Grasrücken. Hat man den „Hals“ hinter sich lädt ein kleiner Boden zu einer kurzen Verschnauf- und Schaupause ein. Von diesem Boden führt der Steig nun in etwas angenehmerer Steigung als zuvor auf eine im SW gelegene Geländeschulter, mit schönem Tiefblick auf den Spullersee. Die Route schwenkt nun nach Norden ab und führt steil in Serpentinen über einen Grashang auf den breiten S-Gratrücken. Dort angelangt sieht man nicht nur erstmals den Gipfel des Spuller Schafbergs sondern kann auch den gesamten weiteren Aufstieg über den S-Grat einsehen.

Auf dem sich langsam zu einem Grat verschmälernden, aber noch grünen Rücken geht’s nun eine weitere Steilstufe überwindend hoch bis zu einem scheinbar den Weg versperrenden Felsgürtel, der sich aber ohne große Probleme überwinden lässt. Danach erfolgt der weitere Aufstieg über zum Teil unangenehm zu gehendes Karstgelände rechts der Abbruchkante. Bevor man über den teils schuttbedeckten und schrofigen Schlussanstieg überraschend einfach zum Gipfelkreuz des Spuller Schafbergs gelangt, gilt es aber noch eine ausgesetzte und schmale Stelle am Grat mit schönem Ein- und Tiefblick in die zerklüftete W-Wand zu meistern.

 

 

Route:

Spullerschafberg 2015 08 04

Download: Spullerschafberg 2015 08 04 Route.pdfSpullerschafberg 2015 08 04.gpx.zip

Höhenprofil:

Spullerschafberg 2015 08 04

Download: Spullerschafberg 2015 08 04 Höhenprofil.pdf

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