Biberkopf (2.599 m)

Leichleiten (1.539 m) – Hundskopf (2.050 m) – Biberkopf (2.599 m) – retour wie Aufstieg
1.150 Höhenmeter, 9 km, 4:00 Gehzeit

Eine goldene Herbstwoche, die für den verregneten Sommer entschädigt – und wir hatten in weiser Voraussicht vor 4 Monaten genau jetzt noch einmal eine Woche Urlaub fixiert. Der Föhn sorgt diese Woche für traumhafte Verhältnisse – allerdings tendenziell eher im Tal als am Berg. Oben gibt’s nur stürmischen, saukalten Wind … Dafür aber regensichere Bedingungen. Auch wenn uns bei der Autofahrt durch den Bregenzerwald der eine oder andere kleine Schauer erwischt hat. Im Juli mussten wir wegen eines Gewitters noch am Parkplatz umkehren, heute ging’s bis hinauf …

Tourenbeschreibung (gefunden auf bergtoursuche.de), der (fast) nichts hinzuzufügen ist: Parken auf dem Parkplatz vor dem Berggasthof Alpenrose kostet 3 Euro/Tag, es soll aber auch noch einen kostenfreien Parkplatz unterhalb geben …

Unser Aufstieg erfolgte von der Tiroler Seite aus, vom Ort Lechleiten. Wir steigen zuerst über Wiesengelände, dann durch den mannshohen Latschengürtel in steilen Serpentinen hinauf auf den Hundskopf (2050m). Von hier aus steuert der Weg die westliche Gratkante des Biberkopfmassivs an und führt uns aus dem grasigen Teil in die Felsregion. Nach einem kurzen Schwenk auf die Südseite, wobei wir den ersten Felsaufschwung umgehen, steigen wir auf der Gratkante, gesichert durch Drahtseile, in die westliche Schulter des Gipfelaufbaus ein. Ein breiter Kamin führt recht steil nach oben. Der Fels ist fest und an etlichen Stellen helfen zusätzliche Eisenstifte auf dem Weg nach oben und wieder zurück. Kurz unterhalb des Gipfelkreuzes quert der Steig nach Norden und führt auf den Gipfel. […] Ende September ist der Aufstieg am Morgen recht angenehm, da man um diese Jahreszeit die wärmenden Strahlen der Sonne zu schätzen weiß. In den Sommermonaten Juli und August brennt die Sonne schon sehr früh auf die Aufstiegsroute, so dass ein recht früher Start zu empfehlen ist, ebenso die Mitnahme von genügend Flüssigkeit. Denn es gibt unterwegs keine Möglichkeit, Trinkwasser nachzufassen.

Kurz unterhalb des Kamins, nach dem kurzen Schwenk auf die Südseite, wurde vor einigen Jahren der Weg neu angelegt (Augen nach rechts!!) – die Leiter der alten Route wurde von einem Blitzschlag weggerissen, übriggeblieben ist eine 6-Meter-Felsstufe, die nur für sehr Geübte bewältigbar ist.

Weitere Fotos gibt’s von Elkes Tour auf den Biberkopf im September 2008.

Route

Biberkopf 2014 10 07

Download: Biberkopf 2014 10 07 Route.pdf

Höhenprofil

Biberkopf 2014 10 07Biberkopf 2014 10 07 Höhenprofil.pdf

GPX-Track: Biberkopf 2014 10 07.gpx.zip

 

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