Mittagsfluh (1.637 m) & Liegstein (1.570 m)

Rehmen (825 m) – Berbigenvorsäß (1.190 m) – Obere Sattelalpe (1.520 m) – Mittagsfluh (1.637 m) – Liegstein (1.570 m) – Obersattelalpe – Rest wie Aufstieg
10 km, 900 Höhenmeter, 2:45 Std. Gehzeit

Eingeklemmt zwischen Diedamskopf und Kanisfluh ist der Mittagsfluh nur ein recht unbekanntes Dasein beschieden – der Aussichtspunkt Liegstein (kein eigenständiger Berg) hingegen ist zumindest als Klettereldorado bekannt. In etwa 700 Meter geht’s senkrecht hinunter – eine spektakuläre Wand mit einem ebenso spektakulären Blick auf die schroffe Ostseite der Kanisfluh. Zusammen bilden Kanis- und Mittagsfluh den Rahmen für den Bregenzerach-Durchbruch …

Startpunkt ist die kleine Kirche in Rehmen, einem Ortsteil von Au. In zwei ordentlich steilen Abschnitten, zwischen denen Straßen- und Güterwegstücke etwas Erholung bieten, geht es einen Südhang hinauf – im Sommer macht sicherlich ein sehr früher Tourstart Sinn. Das erste steile Stück führt über Wiesen und durch einen Buchen-Fichten-Mischwald, nach dem Vorsäß Berbigen geht es steil zuerst über eine Wiese und dann durch einen Bergwald bis auf etwa 1.400 Meter. Westlich der Aufstiegsroute liegt eine Wildruhezone mit ganzjährigem Betretungsverbot – das hat einem toten Dachs direkt neben dem Weg allerdings auch nicht geholfen …

An der malerisch gelegenen Oberen Sattelalpe vorbei geht es deutlich flacher weiter, ehe sich auf ca. 1.575 Meter der Weg verzweigt. Südwestlich bzw. linkerhand geht es auf die Mittagsfluh, die wir zuerst anvisiert haben, weil rund ums Gipfelkreuz Bäume viel vom Ausblick versperren (aber einen schönen Blick auf den Diedamskopf offenlassen) und wir deshalb für unsere Rast den Blick vom Liegstein genießen wollten. Ein Altschneefeld hat uns eine kurze Querfeldein-Passage beschert, im Sommer sollte die Orientierung aber definitiv kein Problem sein.

Zurück an der Verzweigung geht es ziemlich genau in Richtung Westen zum Liegstein, der nach wenigen Höhenmetern schnell erreicht ist. Platz für eine gemütliche Rast gibt es dort mehr als genug – allzu nah sollte man vor allem bei Nässe dem Abbruch allerdings nicht kommen.

Nachdem auf 1.600 Metern der Schnee gerade erst verschwunden ist (wenn auch noch nicht vollständig) gab’s die ganze Bandbreite der Frühlingsbergblumen zu bewundern: Soldanellen, Aurikel, Mehlprimeln, Huftlattich, Frühlingsenzian …

 

Route

Downloads: Mittagsfluh Liegstein 2021 06 03 Route.pdf, Mittagsfluh Liegstein 2021 06 03.GPX (zip)

Höhenprofil

Download: Mittagsfluh Liegstein 2021 06 03 Höhenprofil.pdf

Sebastian Verfasst von:

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