Lachenspitze (2.126 m) & Schochenspitze (2.069 m)

Vilsalpsee (1.165 m) – Traualpsee (1.631 m) – Landsberger Hütte (1.810 m) – Steinkarscharte (1.955 m) – Lachenspitze (2.126 m) – Östliches Lachenjoch (1.916 m) – Schochenspitze (2.069 m) – Lache (1.800 m) – Traualpsee – Vilsalpsee
15 km, 1.200 Höhenmeter, 4:30 Std. Gehzeit

Auf den Tag genau ein Jahr, nachdem wir das erste Mal im Tannheimer Tal waren (Steinkarspitze & Rote Spitze), hat es uns wieder dort hingezogen. Die Idee wäre gewesen, dem angekündigten Föhnsturm etwas zu entfliehen – das hat leider nur teilweise geklappt: Der Wind war in höheren Lagen sehr stark und kalt – der Himmel blieb bedeckt.

Die beiden Gipfel könnten kaum unterschiedlicher sein: Die Schochenspitze ist auch für ungeübte Wanderer erreichbar (man muss halt 900 Höhenmeter verkraften), die Lachenspitze hingegen erfordert absolute Trittsicherheit. Unsere Route verlief gegen den Uhrzeigersinn – der Anstieg zum Gipfel findet im steilen, teilweise recht tiefen Schotter statt, der Abstieg in Richtung Lachenjoch führt über ausgesetzte Kletterstellen (UIAA I).

Die ersten knapp 500 Höhenmeter vom malerischen Vilsalpsee (viele Touristen, Zufahrt mit dem PKW von 10:00 bis 17:00 nicht möglich – hinausfahren geht aber immer) führen bereits recht oberschenkelerwärmend nach oben, der Traualpsee gewährt eine kleine Verschnaufpause, bevor noch mal 200 steile Höhenmeter bis zur Landsberger Hütte warten. Dort öffnet sich ein schönes Hochtal mit dem dritten See des Tages, der Lache. Hinter dem See steht die Nordwand der Lachenspitze, über die ein Klettersteig nach oben führt.

Wir sind weiter in Richtung Steinkarspitze gegangen, querten unterhalb des Gipfels auf die Steinkarscharte. Auf der Südseite der Lachenspitze geht der Weg zuerst gut 200 Meter horizontal und danach steil im teilweise tiefen Schotter nach oben ziehend zum Gipfel. Der Gipfel bietet bereits schöne Tiefblicke auf die Seen – viel genialer werden sie aber, wenn man auf der anderen Seite des Gipfels abklettert (UIAA I) und mehr oder weniger luftig dem Grat entlang weitergeht. Da liegen alle drei Seen wie an einer Perlenkette aufgefädelt …

Der Weg wird immer leichter – ab dem Lachenjoch wird er dann ganz einfach. Der Gipfelaufbau der Schochenspitze (auch hier kann man eine Runde drehen) wartet noch mal mit knapp 150 gegen Ende sehr steilen Höhenmetern auf. Vom Gipfel sieht man prächtig auf Lache und Traualpsee, Lachenspitze und den nordseitigen Abbruch der Roten Spitze. Für den Abstieg haben wir dann die direkte Route über die Lache gewählt, kurz unterhalb der Landsberger Hütte trafen wir auf den Aufstiegsweg.

 

Route

Downloads: Lachen- & Schochenspitze 2019 10 20 Route.pdf, Lachen- & Schochenspitze 2019 10 20.GPX (zip)

Höhenprofil

Download: Lachen- & Schochenspitze 2019 10 20 Höhenprofil.pdf

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