Gottvater (2.438 m)

Brand Golfplatz (980 m) – Stachelhof (975 m) – Sarotlatal – Sarotlahütte (1.611 m) – Eisernes Törle (2.340 m) – Gottvaterspitze (2.438 m) – retour wie Aufstieg
17 km, 1.600 Höhenmeter, 6:00 Std. Gehzeit

Traumtage im Herbst – kalt in der Früh, warm in der Sonne und eine beinahe unbegrenzte Fernsicht. Ideale Bedingungen für eine Wochentagstour mit Simone und Simon auf die Gottvaterspitze.

Start ist beim Golfplatz in Brand, Parkplätze gibt es dort ausreichend. Schattig geht es zuerst zwischen den Bestandteilen des Golfplatzes durch auf einer geteerten Straße bzw. einem Güterweg bis zur Abzweigung zur Sarotlahütte. Ab da steigt der Weg teilweise recht steil an, teilweise gibt es flache Passagen (zB über die zwei recht neuen Brücken) – von den Blumenwiesen, von denen in vielen Berichten die Rede ist, ist im Herbst natürlich nichts mehr zu sehen. Der letzte Anstieg bis zur Sarotlahütte ist wieder recht steil. Die Hütte wurde 200o praktisch komplett neu errichtet, nachdem sie im Winter 1998/99 von einer Lawine beinahe komplett zerstört worden war – sie hat dabei aber nichts von ihrem Charme verloren.

An der Sarotlahütte zweigen die Wege zum Zimbajoch (Richtung Südwesten) und zum Gottvater (Richtung Südosten) ab. Einem Tobel entlang geht es für uns zwischen Latschen und über Wiesen steil nach oben, ehe es in einem breiten Kessel eine erste kleine Hürde zu meistern gilt: Ein Weg, der mit NS angeschrieben ist, zweigt zur Neyerscharte ab – man könnte durchaus in Versuchung geraten, ihm zu folgen. Durch den Kessel geht es dann weiter in Richtung Eisernes Törle, bis zu dem man allerdings nicht ganz hochsteigt. Etwas unterhalb findet sich die Abzweigung zum Gottvater (Richtung Osten) – an der gleichen Stelle ginge es in die entgegengesetzte Richtung zum Großen Valkastiel.

Nachdem man den Hang unterhalb des Gipfelaufbaus gequert hat, geht es in den Fels. Mit vielen Stahlseilen gesichert (auf die man aber großteils verzichten kann), geht es teilweise in leichter Kletterei (bis UIAA II) nach oben – kurz unterhalb des Gipfels wartet ein kleiner Kamin, der mit ein paar Stahlklammern vereinfacht wurde.

Beinahe den ganzen Aufstieg ab der Sarotlahütte kann man den Ausblick auf die Zimba genießen, am Gipfel kommt ein prächtiger Rundumblick dazu. Neben der leichten Kletterei liegt die Hauptschwierigkeit der Tour in den 1.600 recht steilen Höhenmetern – es lohnt sich aber jeder einzelne Schweißtropfen 😉

 

Route

Downloads: Gottvater 2019 09 20 Route.pdf, Gottvater 2019 09 20.GPX (zip)

Höhenprofil

Download: Gottvater 2019 09 20 Höhenprofil.pdf

© Fotos tw. Simone Schmelzenbach & Simon Nußbaumer

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