Piz Beverin (2.998 m)

Glaspass (1.844 m) – westlich um Hoch Büel – Hoch Büel (2.100 m) – Chrajenchöpf (2.483 m) – Beverin Lücke (2.820 m) – Piz Beverin (2.998 m) – retour bis Hoch Büel – östlich um Hoch Büel – Glaspass
11,5 km, 1.200 Höhenmeter, 4:45 Std. Gehzeit

Beinahe-Dreitausender in Graubünden: Der Piz Beverin ist der namensgebende und prominenteste Aussichtsberg im Naturpark Beverin, der mit viel Stolz auf die hier lebenden Steinböcke verweist. Um die 400 Steinböcke leben hier – 6 davon bekamen wir zu Gesicht. Und dazu noch einen Steinadler im Flug – ein einmaliges Erlebnis. Weniger einmalig war die Aussicht, die wir am Gipfel zu sehen bekamen: Eigentlich müsste man ein gewaltiges Panorama haben – heute hielten sich leider hartnäckig Wolken am Gipfel …

Es gibt zwei klassische Routen auf den Piz Beverin: Die einfachere, südseitige von Mathon aus und die deutlich herausfordernde über die schroffe Nordseite vom Glaspass aus, die wir gegangen sind. Dieser Weg ist nicht zu unrecht als alpiner Steig blau markiert: Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung – es gibt nur sehr wenige Passagen, in denen ein Stolperer oder Ausrutscher keine fatalen Folgen hätte. Steinschlag kann durchaus ein Thema sein – der Berg ist insgesamt recht bröselig, teilweise führt der Weg in Serpentinen nach oben. Bei Nässe wird’s insgesamt heikel. An manchen Stellen macht der Weg den Eindruck, als würde er den kommenden Winter nicht überstehen und abrutschen.

Am Glaspass gibt es in etwa 20 Parkplätze, von denen man westlich oder östlich um den Hoch Büel laufen kann – es ist eigentlich egal, welchen Weg man wählt. Ab dem Hoch Büel wird die Angelegenheit spannend: Teilweise steil führt der Weg nach oben – in einem Mix aus Erde, Schotter und Fels. In aller Regel geht es neben dem Weg maximal steil bis senkrecht hinunter. An besonders kritischen Stellen sind Ketten zur Sicherung angebracht. An der Beverin Lücke trifft der Weg auf den Aufstieg von Mathon – ab da wird es deutlich einfacher. Bis zum Gipfel sind nur mehr zwei einfachere, steile Passagen zu überwinden – der Rest ist einfaches Gehgelände. Der Gipfel selbst ist eigentlich nur ein flacher Schotterhügel mit großen Steinmännern.

 

Route

Downloads: Piz Beverin 2019 08 24 Route.pdf, Piz Beverin 2019 08 24.GPX (zip)

Höhenprofil

Download: Piz Beverin 2019 08 24 Höhenprofil.pdf

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