Valluga (2.809 m)

Arlbergpass (1.741 m) – Ulmer Hütte (2.285 m) – Valfagehrjoch (2.543 m) – Bergstation Vallugabahn I (2.647 m) – Valluga (2.809 m) – retour wie Aufstieg
12,5 km, 1.150 Höhenmeter, 4:30 Std. Gehzeit

Die Valluga ist sicher nicht der schwierigste Berg Vorarlbergs und sicher auch nicht der einsamste – aber der Panoramablick ist allererste Sahne … Und der letzte Abschnitt ab der Vallugabahn I bietet ein paar feine, unschwierige Kletterstellen.

Etwa 50 Höhenmeter unterhalb des Arlbergpasses gibt es bei der Talstation der Materialseilbahn für die Ulmer Hütte unmittelbar an der Passstraße einen kleinen Parkplatz mit Platz für vielleicht 5 PKW. Von dort geht es durch Latschen nach oben, ehe sich der Weg nach gut 50 Höhenmetern mit dem Weg, der vom Arlbergpass herüberkommt, vereinigt. Wir hatten das große Glück, dass sich die Wolken von den Niederschlägen des Vortages hartnäckig hielten – das hat verhindert, dass wir die ganzen nun folgenden Liftstützen und Schneekanonen sehen mussten.

Erst kurz unterhalb der Ulmer Hütte gab’s die ersten Sonnenstrahlen – nachdem sich die Wolken weiter hielten, konnten wir unglaubliche Tiefblicke auf ein Wolkenmeer genießen, das von Tirol her bis zum Arlbergpass im Tal hing. Oberhalb der Ulmer Hütte gleicht der Berg im heurigen Sommer einer riesigen Baustelle – die Schindlergratbahn wird gerade erneuert und verlängert. Wir haben versucht, den zu diesem Zweck angelegten Güterweg so wenig wie möglich zu nutzen und sind großteils auf den Resten des alten Weges durch den Schotter bis zum Valfagehrjoch gelaufen.

Von dort geht es unschwer über Schotter und ein paar flachere Altschneefelder bis zur Bergstation der Vallugabahn I (Joggingschuh-Alarm!) – die Touristenmengen haben sich aber gleich erledigt, weil der weitere Fußweg nicht mehr einfach ist. Ein paar einfachere Kletterstellen (UIAA I) halten die Halbschuhtouristen großteils ab. Die letzten gut 150 Höhenmeter bis zur Bergstation der Vallugabahn II sind der reinste Genuss, ehe einen oben der Trubel auf der Aussichtsplattform wieder einholt. Für das Panorama nimmt man die fehlende Ruhe aber gerne in Kauf.

 

Route

Downloads: Valluga 2019 08 11 Route.pdf, Valluga 2019 08 11.GPX (zip)

Höhenprofil

Download: Valluga 2019 08 11 Höhenprofil.pdf

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