Sienspitze (1.600 m) & Luguntenkopf (1.702 m)

Schönenbach (1.053 m) – Kretzbodenalpe (1.103 m) – Untere Hintereggalpe/Alpe Sutterlüty (1.300 m) – Obere Hintereggalpe (1.440 m) – Sienspitze (1.600 m) – Obere Hintereggalpe – Luguntenkopf (1.702 m) – Obere Hintereggalpe -Schönenbach
11,5 km, 900 Höhenmeter, 4 Std. Gehzeit

Eines vorweg: Eine klassische Wanderung ist der Luguntenkopf im Gegensatz zur Sienspitze nicht – wer aber trittsicher (und weitestgehend schwindelfrei) ist, hat mit dem weglosen und unmarkierten Grat zum Luguntenkopf viel Spaß. Wir könnten uns gut vorstellen, dass manche Stellen, umso länger das Gras ist, umso gefährlicher werden – Spätfrühling oder Frühsommer dürften für die Tour besser geeignet sein.

Klassischer Startpunkt wäre der Wanderparkplatz in Schönenbach – weil an einem Montag vor der Ferienzeit nichts los war, konnten wir unser Auto hinter das Wartehäuschen einer Bushaltestelle (mit Käse- und Speck-Automat) klemmen und haben uns so ca. 20 Minuten Fußmarsch erspart (Maut für die Straße wäre EUR 3,–/PWK, dafür ist der Parkplatz kostenfrei).

An den diversen Alpen vorbei ändert sich der Untergrund im Aufstieg dann von Teer über Forststraße bis hin zu Wiesen und durch kleine Wälder. An der Oberen Hintereggalpe führen die Markierungen weiter zur Sienspitze – man kann sich eigentlich gar nicht verlaufen. Vom Gipfel, den wir heute alleine genießen durften, hat man einen herrlichen Blick auf Ifen, Widderstein, Diedamskopf, … Als nächstes geht’s wieder retour zur Oberen Hintereggalpe, wo man ein kurzes Stück Straße nach rechts bis zur Station einer Materialseilbahn geht. Dort geht’s unmarkiert und wegfrei aber mit einigen Trittspuren nach links hinauf.

Grundsätzlich hält man sich immer am Grat und weicht gegebenenfalls etwas südlich aus. Bitte unserem GPS-Track im Aufstieg nicht zu 100% folgen – wir sind zwei mal zu weit ausgewichen, am Rückweg haben wir’s besser getroffen. Der Grat ist nicht übermäßig ausgesetzt, Fehltritte würden aber sicherlich bestraft werden. Unterwegs gilt es drei umgestürzte Bäume zu umgehen.

Der spektakulärere und schönere Gipfel ist der Vorgipfel des Luguntenkopf (mit einer ganz kurzen, sehr einfachen Kraxlerei) – er weist auch das kunstvollere Gipfelkreuz auf. Am Hauptgipfel ein paar Schritte weiter steht auch ein kleines Kreuz. Man könnte nun dem Grat entlang weiter zum Hälekopf laufen oder wie in einem Bericht zu lesen war über (sehr) steile Wiesen direkt nach unten zum Hinteregg-Vorsäß. Das erschien uns allerdings alles andere als sinnvoll – wir sind darum den Aufstiegsweg wieder retour …

 

Route

Downloads: Sienspitze Luguntenkopf 2019 06 17 Route.pdf, Sienspitze Luguntenkopf 2019 06 17.GPX (zip)

Höhenprofil

Download: Sienspitze Luguntenkopf 2019 06 17 Höhenprofil.pdf

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