Braunarlspitze (2.649 m)

Oberlech/Schlössle (1.727 m) – Kriegeralpe/Gipslöcher – Steinmähder – Braunarlspitze (2.649 m) – Weimarer Weg – Fürggele (2.145 m) – Schröcken (1.266 m)
16 km, 1.150 hm (1.600 hm Abstieg), 5:00 Gehzeit

Die Braunarlspitze mag uns nicht – ein anderer Schluss bleibt leider nicht 😉 … So wie beim ersten Versuch vor ziemlich genau 6 Jahren hat uns auch heute wieder ein Gewitter erwischt und es blieb nichts anderes übrig, als nach Schröcken hinunter zu rennen.

Vor 6 Jahren sind wir von Schröcken über den Weimarer Weg auf die Braunarlspitze und dann Richtung Lech bzw. weiter über Butzensee und Jägersteig wieder nach Schröcken. Heute sollte es in die umgekehrte Richtung gehen – mit Ausgangs- und Zielpunkt Lech.

Für den Tag nach der totalen Mondfinsternis hatte die Prognose Niederschläge ab 13:00 gebracht. Darum hieß es früh aufstehen, gut eine Stunde Anfahrt war zu bewältigen … Um 05:30 konnten wir in Oberlech losmarschieren – die letzten Zeichen des Vollmondes auf der Anfahrt, der Sonnenuntergang kurz nach dem Abmarsch. An den Gipslöchern bzw. der Kriegeralpe vorbei ging es in vollständiger Ruhe in Richtung Steinmähder, nach Passieren der letzten Liftanlagen nur mehr mit Blicken auf unverbaute Berglandschaft.

Die heute gewählte Route bietet als Highlight eine leichte Kletterei auf die Braunarlspitze, die unserer Meinung nach viel schöner ist als der Anstieg von der anderen Seite. Auf den letzten Höhenmetern sind einige Bohrhaken angebracht, die es erlauben würden, unsichere Berggeher über die exponierteren Stellen zu sichern. Am Gipfel trafen wir die ersten beiden Menschen an diesem Tag – 2 junge Damen, die aus Schröcken aufgestiegen waren, waren kurz vor uns am Gipfel.

Eigentlich waren wir der Meinung, dass um 09:00 am Gipfel zu sein leicht ausreichen müsste, um wieder gut ins Tal zu kommen – das Wetter war aber anderer Meinung und erteilte uns eine kleine Lektion. Die angekündigte Schauerlinie kam früher – im Abstieg zog’s schnell zu. Überraschend und unverantwortlich die vielen Berggänger, die uns trotz der schwarzen Wand im Aufstieg entgegen kamen – hat oben am Berg sicher viel “Spaß” gemacht … Sie und wir hatten aber Glück … das drohende Gewitter zog letztlich 3 Kilometer vor uns in Richtung Widderstein durch.

Nachdem die Zugrichtung aber nicht klar war und heftiger Wind und starker Regen eingesetzt hatten, haben wir Plan B aus dem Köcher gezogen: Schnell runter und im Laufschritt nach Schröcken. Der Jägersteig dürfte bei Nässe eine recht heikle Angelegt sein – vielleicht wär’s problemlos gegangen, vielleicht aber auch nicht … Darum: Sicher ist sicher.

 

Route

Downloads: Braunarlspitze 2018 07 28 Route.pdfBraunarlspitze 2018 07 28.GPX (zip)

 

Höhenprofil

Download: Braunarlspitze 2018 07 28 Höhenprofil.pdf

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