Breitspitz (2.196 m)

Stausee Kops – Breitspitz – Stausee Kops – rund um den See
12 km, 570 hm, 3:30 Std. Gehzeit

Für unseren Einstieg in den Bergsommer 2018 wollten wir eine einfache, gemütliche Tour – die aber gleichzeitig ein bisschen in der Höhe sein sollte, damit wir noch ein bisschen Schnee abbekommen. Heuer im Winter gab’s so viel davon, dass es schade gewesen wäre, im Juni schon auf den Kontrast zur “normalen” Farbwelt am Berg zu verzichten.

Nachdem die Silvretta-Hochalpenstraße unter der Woche wieder für den Verkehr freigegeben worden war, haben wir uns recht spontan für einen in Vorarlberg wenig bekannten Gipfel (eventuell deswegen, weil die Anfahrt kurz aber doch über Tiroler Gebiet führt) entschieden: Den Breitspitz kann man zwar zB von Partenen recht gut sehen – aufgefallen war uns das eigentlich riesige Gipfelkreuz bislang aber noch nie …

Vom großen Parkplatz am Stausee Kops führt der Weg zuerst über die Staumauer auf die andere Seite des Sees. Danach quert man ein wenig oberhalb der Talstation der im letzten Sommer erneuerten und verlängerten Breitspitzbahn auf die Piste. Gerade in der Frühsaison sind die Eingriffe in die Natur noch massiv sichtbar – wir wahren sehr froh, als der Weg den Pistenneubau nach wenigen hundert Metern nach rechts oberhalb verließ. Ab dort kann man die Natur wieder wirklich genießen.

Nun geht es etwa 200 Höhenmeter recht steil den Berg hinauf. Das Schmelzwasser hat für viele kleine Tümpel gesorgt, die kleinen Seen dürften wohl auch im Sommer Bestand haben. Diese Feuchtigkeit und Nässe bietet offensichtlich vielen “kletterfähigen” Fröschen und Kröten Lebensgrundlage – ihnen ist wohl auch die Schneeauflage recht egal 😉

Nach dieser Steilstufe geht es weiter in Richtung Partenen auf einem breiten, landschaftlich reizvollen Rücken bis zum Gipfelkreuz. Das Weglein bietet schöne Ausblicke auf Vallüla und Ballunspitze. Direkt beim Gipfelkreuz bricht der Berg steil hinunter ins Montafon ab – zwei Bänklein laden zur gemütlichen Gipfelrast ein. Wir hatten Glück mit der Wahl unseres Tourenziels: Die umliegenden höheren Gipfel waren oft in Wolken gehüllt – wir hingegen hatten praktisch durchgehend Sonne.

Retour ging’s wie im Aufstieg – nur unten haben wir den See dann komplett umrundet. Der Füllstand ist noch recht niedrig – das Schmelzwasser schießt aber beeindruckend in den Stausee.

 

Route

Downloads: Breitspitz 2018 06 02 Route (pdf)Breitspitz 2018 06 02.GPX (zip)

 

Höhenprofil

Download: Breitspitz 2018 06 02 Höhenprofil (pdf)

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