Klippern (2.066 m)

Straße Au-Damüls (1.230 m) – Argenwaldalpe (1.279 m) – Mittelargenalpe (1.688 m) – Klippern (2.066 m) – retour wie Aufstieg
14 km, 950 Höhenmeter, 3:45 Std. Gehzeit

Der Klippern im Sommer stand schon länger auf unserer Bucketlist, nachdem wir im Winter mit den Tourenski schon oben waren. Die Wetterprognose hatte für heute eigentlich ein Aufreißen der Bewölkung vorhergesagt (was im Rheintal offensichtlich der Fall war nicht aber in den Bergen), was wir nach der gestrigen Belastung heute für eine kleine, feine Tour nützen wollten. Auf der Anreise zum ursprünglichen Ziel haben wir den Plan umgeworfen und den Klippern wegen der kürzeren Anfahrt herausgekramt.

Absolut unvorbereitet und uninformiert (genau so, wie man’s nicht machen sollte) hat sich erst nach dem Parken herauskristallisiert, dass gar kein Weg auf den Klippern führt. Nachdem uns das Gelände aus dem Winter durchaus vertraut war, waren wir uns sicher, dass der letzte Abschnitt zum Gipfel machbar sein muss. Also frisch drauf los 😉

Vom Parkplatz an der Straße (Platz für ca. 5 PKW) führt ein angenehm ansteigender Güterweg die ersten knapp 500 Höhenmeter an der Argenwaldalpe vorbei bis zur Mittelargenalpe. Nach ein paar Schritten weiter auf dem Weg in Richtung Damüls/Mittagsspitze sind wir rechts abgezweigt – ab dort ging’s weglos nach oben zum Gipfel. Die Orientierung ist grundsätzlich recht einfach – nach einem kurzen mittelsteilen Anstieg erreicht man einen kleinen Kessel, den man nach der Querung nach rechts steil ansteigend verlässt. Oberhalb einer recht markanten Gruppe Tannen erreicht man den breiten, abgestuften Gipfelhang, der sich bis zum Gipfel hin verjüngt. Er ist sehr nass und sumpfig – absolut wasserdichte Schuhe wären hilfreich 😉

Wie viele Berge im Bregenzerwald ist der Klippern grob gesprochen auf der Südseite ein Grashang während er nordseitig praktisch senkrecht abbricht. Der Gipfel bietet also feine Ausblicke (wenn man nicht gerade in den Wolken sitzt), benötigt aber gerade mit Kindern große Vorsicht.

Für den Abstieg haben wir uns dann in Gehrichtung deutlich weiter links (also östlich) gehalten, wo wir auf deutlich weniger Wasser und Sumpf gestoßen sind – das wäre wohl auch für den Aufstieg die sinnvollere Wegwahl gewesen.

 

Route

Download: Klippern 2017 07 13 Route.pdfKlippern 2017 07 13.gpx (zip)

 

Höhenprofil

Download: Klippern 2017 07 13 Höhenprofil.pdf

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