Test: Mammut Comfort High GTX

Die Vorfreude war groß, als ich letzte Woche meinen Mammut Comfort High GTX (Produktbeschreibung als pdf, Kostenpunkt ca. EUR 200,–) zu Testzwecken bekam – trockene Füße (vor allem auf Twitter unter dem Hashtag #gegenfeuchteSocken vermarktet) und federleicht hieß es in der Beschreibung. Ob das zutrifft, habe ich versucht heute mal ein wenig herauszutesten. Warum ich den Schuh zugeschickt bekam, gibt’s am Seitenende zu lesen.

Beim Auspacken bestätigte sich schon mal das extrem niedrige Gewicht (759 g lt. Herstellerangaben – das Nachwiegen auf der Küchenwaage nach dem Einsatz hat mir meine Hausherrin zurecht untersagt), auch die Sohle (Sonar-Comfort Sohle von gripex™) sah vielversprechend aus.

Testrunde war unsere Standard-Hausrunde auf den Pfänder (gut 8 km, knapp 600 hm, Gehzeit gut 90 Minuten) bei gut 15 Grad und relativ hoher Luftfeuchte. Großzügig geschnittene Passform und Weichheit bestätigten sich ebenfalls – das Tragegefühl ist sehr angenehm. Im Vergleich zu meinen sonstigen Hallensportschuhen habe ich den Mammut Comfort High GTX eine halbe Nummer kleiner genommen – im Nachhinein gesehen: Richtig geraten 😉
Einzige Einschränkung bei der Passform (betrifft aber nur mich und hoffentlich nur kurzfristig): Die derzeit ziemlich entzündeten Achillessehnen haben vom hinteren Schuhrand ordentlich Druck bekommen. Das sollte bei gesunden Achillessehnen eigentlich aber keine Rolle spielen.

Auf der Testrunde haben sich die Hoffnungen vollends erfüllt: Leicht, guter Grip, angenehm zu tragen. Trotz sehr “schwitzfreundlichen” Bedingungen blieben die Füße recht trocken. “Rundum-Belüftung dank der neu entwickelten GORE-TEX® SURROUND®-Technologie. Die zusätzliche Entlüftung erfolgt über eine luftdurchlässige Schicht zwischen Keil und Einlagesohle” so die Beschreibung – scheint wirklich einen positiven Effekt zu haben. Wirklich beurteilen lässt sich das aber erst bei einem echten Härtest in Form einer längeren Hochsommer-Wanderung.

Der erste Eindruck: Wenn ich den Mammut Comfort High GTX nicht bekommen hätte, müsste ich ihn mir fast für Touren, die nicht ins Hochgebirge bzw. in den Fels führen (dafür ist er aber auch nicht vorgesehen), kaufen.

Vor einigen Wochen startete Mammut ein interessantes Experiment, auf das ich über den Mammut-Newsletter aufmerksam wurde. Das Unternehmen suchte Leute, die sich mit einem hohen Klout-Score (vereinfacht: mit einer hohen Reichweite in Social Networks) darum bewerben, dass sie den Schuh zum Testen bekommen. Das funktioniert über sogenannte “Perks”, dh Angebote/Geschenke, die man sich mit einem entsprechend hohen Klout-Score für sich beanspruchen kann. Nachdem ich eine Schwäche für Fotografie habe und mit den Ergebnissen regelmäßig Facebook und Instagram überflute, war mein Klout-Score hoch genug, um ein Paar zu bekommen.

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