Sulzfluh (2.818 m)

Partnun (1.623 m) – Gemschtobel (2.690 m) – Sulzfluh (2.818 m) – Gemschtobel – Grüen Fürggli (2.319 m) – Partnunsee – Partnun
1.320 Höhenmeter, 17 km, 5:30 Std. Gehzeit

Auch als guter Vorarlberger darf man von der Graubündner Seite auf die Sulzfluh steigen 😉 . Dieser Weg hat trotz der längeren, aber wunderschönen Anfahrt durch Graubünden einen entscheidenden Vorteil: Der lange Marsch durch das Gauertal fällt weg (wäre allerdings per Bike & Hike bewältigbar). Die Tour selbst ist technisch recht einfach (nur an ein paar Stellen braucht man die Hände zum Abstützen), ein bisschen Schmalz in den Oberschenkeln sollte man allerdings mitbringen.

Wir haben den kürzeren, steileren, direkteren Weg auf den Gipfel gewählt. Retour ging’s über den etwas längeren an der Tilisunahütte vorbei – die unserer Meinung nach einzig richtige Gehrichtung.

Die Parkplätze sind taleinwärts durchnummeriert – Nummer 6 ist der letzte öffentliche Parkplatz und zudem recht groß (Tagesgebühr ca. SFR 6,–). Ein paar Schritte auf der Straße weiter taleinwärts kann man entweder sofort links abbiegen oder noch ca. 300 Meter weitergehen – beide Varianten enden am Berggasthof Alpenrösli, die erste Brücke nach dem Alpenrösli muss man dann nach links überqueren. Hier wiederum 2 Varianten: Entweder “faul” der Straße entlang oder die Diretissima über einen Wiesenweg steil hinauf. Nach gut 500 Höhenmetern ab Parkplatz würde es linkerhand danach weitergehen in Richtung Klettersteig bzw. Carschinahütte, nach rechts zum “Normalweg” auf die Sulzfluh. Der Einstieg in den Fels ist die einzige mit Stahlseilen bzw. Ketten gesicherte Stelle, dennoch sehr einfach zu gehen.

Danach gibt’s eigentlich nur mehr eines: Höhenmeter schinden im (teilweise recht tiefen) Schotter. Abgesehen davon geht es völlig unkompliziert bis zum Gipfel, der markant über den Geröllfeldern steht. Mit der heutigen Fernsicht war alles klar zu sehen, was in Vorarlberg Rang und Namen hat: Schesaplana, Zimba, Rote Wand, …

Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, versuchen wir immer Rundtouren zu gehen – nicht nur deshalb haben wir uns für den Weg über das Karstgebiet bzw. den Rücken entlang bis hinunter zur Tilisunahütte entschieden. Bzw. nur fast bis zur Tilisunahütte – vorher ging’s querfeldein und am Ende einen kurzen Stich hinauf zum Grüen Fürggli – eine sehr selten gewählte Route, die in den Felsen dann mehrere, riesige Höhlen bietet, die aber teilweise auch sehr steil nach unten führt. Am Partnunsee vorbei (Ruderbootverleih) führt der Weg dann wieder am Alpenrösli vorbei zum Parkplatz.

Route

Sulzfluh 2014 09 27

 

Download: Sulzfluh 2014 09 27 Route.pdf

Höhenprofil

Sulzfluh 2014 09 27

Download: Sulzfluh 2014 09 27 Höhenprofil.pdf

GPX-Track: Sulzfluh 2014 09 27.gpx.zip

 

 

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