Fundelkopf (2.401 m)

Brand – Dorfbahn (Bergstation 1.400 m) – Innere Parpfienzalpe (1.524 m) – Lorenzatäli – Amatschonjoch (2.028 m) – Fundelkopf (2.401 m) – Innerpalüdalpe – Melkboden – Palüdhütte – Dorfbahn – Brand
Gehzeit: 5:15 Std, 1.075 Höhenmeter

Fundelkopf 2010 08 22 at EveryTrail

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In letzter Zeit hat sich Petrus auf das Schema “Regen unter der Woche – Sonne am Wochenende” verlegt, was der arbeitenden Bevölkerung natürlich sehr entgegen kommt. Für den Sonntag waren im Tal hochsommerliche 32 Grad vorhergesagt, auf 2.000 Meter sollte es immer noch 15 bis 19 Grad haben. Nachdem auch keine Gewitter vorhergesagt waren, konnten wir wieder einmal eine längere Tour in Angriff nehmen. Das Ziel war dieses mal der Fundelkopf oberhalb von Brand – teilweise (u.a. in Kompass-Karten) findet sich auch die Schreibweise Fundlkopf.

Die ersten (langweiligen) Höhenmeter konnten wir uns dank der neuen Dorfbahn ersparen, unsere Tour begann auf 1.400 Höhenmeter. Zuerst sind wir durch ein Waldstück relativ flach zur Inneren Parpfienzalpe gewandert, der Weg wird dabei von Stationen eines “Barfußweges” gesäumt. Von dort ging es zuerst ebenfalls flach, dann aber knackig steil durch das Lorenzatäli und danach weiter auf das Amatschonjoch, wo die Tour erst richtig begann. Die letzten 400 Höhenmeter auf den Fundelkopf begannen mit einem mörderisch steilen Anstieg über teilweise grasdurchsetzten Schotter – schon hier ist der Weg schwer auszumachen, mehrere Pfade führen da zum Ziel. Als Orientierungshilfe finden sich mit zunehmender Höhe immer häufiger Steinmännchen.

Ungefähr 100 Meter unterhalb des Gipfels sind dann Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Mit leichten Klettereinlagen geht es weiter dem Gipfel entgegen – ein Gipfel, der unserer Meinung nach den schönsten Panoramablick Vorarlbergs zu bieten hat. Der Blick reicht von Schesaplana und Panüeler über den Säntis bis zum Bodensee. Für den Abstieg wählten wir dann eine etwas andere Route, die Aufstiegsroute erschien uns zu riskant. Am Fuß des Fundelkopfes angekommen entschieden wir uns ebenfalls für eine andere Route. Über Melkboden und Palüdhütte gingen wir zurück zur Bergstation der Dorfbahn, die uns knieschonend nach Brand brachte.

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