Day 12: San Francisco

Nachden wir in San Francisco im letzten vorgebuchten Hotel übernachten mussten wir uns in der Früh als erstes einmal um die kommenden Übernachtungen kümmern: Unsere Wahl fiel auf das nette Örtchen Carmel, das knapp nördlich von Big Sur liegt. Clint Eastwood war hier mal Bürgermeister und besitzt angeblich immer noch ein Häuschen.

Nach diesem Erfolgserlebnis machten wir uns wieder auf den Weg zum Fisherman’s Wharf – wiederum mit der bereits liebgewonnenen Linie F mit ihren Streetcars, den alten aber liebevoll in Schuss gehaltenen Straßenbahngarnituren. Die Warteschlange bei den Cable Cars war wieder einmal deutlich zu lange. Frühstück gab’s dann bei der Boudin Bakery: eine Art Croissant mit Jalapenos und Cheddar Cheese sowie Chocolate Chip Cookies und White Chocolate Cookies. Quite expensive but really excellent …

Mit einem Schiff der Blue & Gold Fleet, dem wir durchaus einen neuen Anstrich vergönnt hätten, unternahmen wir eine Bay Cruise, die uns unter der Golden Gate Bridge durch und nahe an Alcatraz heranführte. Alles, was wir gerne gestern gehabt hätten, haben wir heute bekommen … Mark Twain wird folgendes, frei übersetztes Zitat zugeschrieben: “Der kälteste Winter, den ich jemals erlebt habe, war der Sommer in San Francisco!”. Das Wetter hielt sich auch heute treu an dieses Motto und lieferte in der Früh nur gut 13 Grad ab.

Beim Hotel holten wir dann unser Auto und fuhren über die komplett nebelverhangenen Twin Peaks und die Golden Gate Bridge nach Sausalito, einem kleinen Örtchen an der Bay, das eine riesige Marina, eine berühmte Hausboot-Kolonie (wie wir zurück im Hotel beim googeln feststellen konnten), deutlich weniger Nebel als San Francisco, nette Shops und tolle Restaurants vorweisen kann. In einem dieser Restaurants, dem Scoma’s, durften wir dann ein sehr feines Abendessen genießen.

Nach wie vor gewöhnungsbedürftig ist für uns der Umgang, den Kellner in Restaurants mit ihren Kunden pflegen. Sehr fein sind die oft kostenlosen Refills der Getränke und das Wasser, das automatisch am Tisch steht. Eher das Gegenteil davon ist die Geschwindigkeit, mit der Teller abgeräumt werden und die Rechnung gebracht wird: “Verweigerst” du einen Nachtisch hast du innerhalb kürzester Zeit die Rechnung auf dem Tisch.

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