Day 6: Bryce Canyon & Zion National Park -> ab nach Vegas!

Heute sind wir wieder unsere klassischen 500 Kilometer gefahren – die Route führte vom Bryce Canyon über den Zion National Park nach Las Vegas.

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Bei durchaus noch erfrischenden Temperaturen (in der Nacht hatte es auf 2.400 Metern Seehöhe recht kräftig abgekühlt) sind wir in den Bryce Canyon National Park aufgebrochen. Vom Sunrise Point (an der Canyon-Kante) aus sind wir über den Queens Garden Trail und den Navajo Loop Trail eine kleine Runde bis zum Sunset Point gelaufen. Der Weg führt zwischen den Hoodoos (so heißen die charakteristischen Steinformationen im Bryce Canyon) durch, bietet unzählige fantastische Panaromablicke und kleine, nette Ecken. Freche Streifenhörnchen laufen dem Wanderer immer wieder über den Weg. Sie sollten zwar nicht gefüttert werden, dürften aber so oft mit Sonnenblumenkernen oder ähnlichem verwöhnt werden, dass sie recht zutraulich sind und zudem ganz gut im Futter stehen.

Vom Bryce Canyon fuhren wir Richtung Arizona bzw. Nevada weiter, kurz vor der Grenze zwischen Utah und Arizona passierten wir dabei den Zion National Park. Leider hatten wir nur genug Zeit, um mit dem Auto durch den Park zu fahren – der Großteil des Nationalparks ist im Sommer nur mit dem Shuttle-Bus zugänglich. So konnten wir von den vielen Highlights nur Checkerboard Mesa (am Osteingang) und die Straßenbaustelle in der Mitte begutachten. In vielen Orten rund um die letzten beiden Tagesstrecken waren die Straßen schon mit amerikanischen Flaggen geschmückt – Independence Day steht vor der Türe!

Die Weiterfahrt bzw. eigentlich dann erst die Ankunft in Las Vegas brachte den ersten großen Ärger dieser Reise. Das Buchungssystem im Luxor war zusammengebrochen – über 1.000 neu ankommende Hotelgäste mussten händisch eingebucht werden, keine Reservierung war mehr vorhanden. Bei unserer Ankunft um 18:00 kapitulierten wir vor der langen Warteschlange, haben Gepäck und Auto abgegeben und sind ein Stück am Strip entlang gelaufen. Allerdings nur, um bei unserer Rückkehr festzustellen, dass die Warteschlange nicht kürzer geworden war und das System immer noch nicht lief. Nach über einer Stunde Warterei durften wir dann erst kurz vor 22:00 in ein Zimmer 🙁

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Sebastian Verfasst von: