Day 1: Klassisches Touri-Programm in L.A.

Am ersten Tag unseres Urlaubs konnten wir uns dem klassischen Touri-Programm in L.A. nicht entziehen – es musste halt als erstes alles das gesehen und fotografiert werden, was gesehen werden muss … Dank Zeitverschiebung waren wir sehr früh munter – das Positive daran war, dass wir die Sterne auf dem Hollywood Walk of Fame (Fans hatten Michael Jacksons Stern anlässlich seines ersten Todestages mit Blumen geschmückt), das Kodak Theatre sowie die Hand- und Fußabdrücke vor dem Grauman’s Chinese Theatre beinahe für uns alleine hatten. Nachdem wir diese drei Fixpunkte eines jeden L.A.-Urlaubers unbeschadet hinter uns gebracht hatten, haben wir uns unser Auto geholt und uns auf die Jagd nach den Villen der Stars gemacht – mit äußert bescheidenem Erfolg: Entweder waren die Adressen ohnehin nicht korrekt, oder es war alles hinter Mauern oder Baumreihen verborgen. Ein paar dieser Luxusbehausungen waren gerade in Bau – Plattenbau in abgewandelter Form: Die Häuser sind in der überwiegenden Mehrheit aus Holzplatten errichtet. Die nebelartige Bewölkung sorgte zudem dafür, dass wir vom Mulholland Drive so gut wie gar keinen Blick auf die Stadt werfen konnten.

Der nächste Fixpunkt war dann wiederum ganz klassisch der Rodeo Drive. Sehr nette Boutiquen, deren Exklusivität verhindert, dass einerseits die Preise kundgemacht werden und andererseits, dass man als Tourist in kurzen Hosen überhaupt zur Ware dazukommt. Das nun deutlich bessere Wetter ausnutzend sind wir danach den Mulholland Drive in Richtung Downtown “fertig” abgefahren. Vom Runyon Canyon Park aus bekamen wir dann erstmals den berühmten Hollywood-Schriftzug zu Gesicht.

Wieder zurück in den Niederungen landeten wir einen absoluten Glückstreffer: Im Original Farmers Market gibt es dicht aneinander gedrängt unzählige Stände mit kulinarischen Spezialitäten aus aller Herren Länder. Ein bisschen nach hinten versetzt wurde eine geschmackvolle, allerdings typisch amerikanisch angekitschte Shopping Mall (mit einem Farbspray grün eingefärbter Rasen!) – The Grove – eingerichtet. Zum Abschluss fuhren wir dann noch nach Downtown (u.a. um für 30 Minuten Parken, um Union Station und Avila Adobe zu besichtigen, 8 USD auszulegen) und noch einmal ein Stück des Sunset Boulevards ab.

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