Hoher Ifen (2.230 m)

Parkplatz Ifen-Lift – Alpe Melköde (1.346 m) – Schwarzwasser-Hütte (1.657 m) – Ifersguntenalpe – Hoher Ifen (2.230 m) – Hahnenköpfle (2.085 m) – Gottesacker – Wäldele
Gehzeit: 6 1/2 Stunden

Am 1. August “bezwangen” wir zusammen mit Familie Amann den Hohen Ifen im Kleinwalsertal. Leider waren wir an einem Samstag unterwegs – das Gipfelplateau war völlig überlaufen, viele mit der Seilbahn bis knapp unter den Gipfel transportierte “Turnschuh-Träger” bevölkerten den Gipfel und wunderten sich über die von unten zu ihnen stoßenden, schwitzenden und schnaufenden Wanderer.

Doch alles der Reihe nach … Der Aufstieg über Melköde und Schwarzwasser-Hütte gestaltete sich vorerst recht gemächlich, erst nach der Ifersguntenalpe wurde das Gelände alpin und anspruchsvoller. Trotz guter Seilsicherung empfiehlt sich dieser Weg bei zu viel Nässe definitiv nicht. Zum Glück schützte uns eine dünne Wolkendecke vor zu viel Sonne beim anstrengenden Aufstieg. Richtig schweißtreibend wurde es erst auf dem Ifen-Plateau, das sich bei unserer Aufstiegsroute bis zum Gipfel mit steilen Wiesenhängen recht mühselig präsentierte. Bei der Gipfelrast (nach gut 3 Stunden Gehzeit) verzog sich die Wolkendecke und die Sonne brannte vom Himmel. Für den Rückweg wählten wir den Umweg über den Gottesacker, der Weg dorthin zweigt nach einigen Metern auf dem Halbschuhtouristen-Trampelpfad steil über Geröll ab. Auf dem Weg zum Gottesacker-Plateau nahmen wir auf einem kleinen Umweg noch das Hahnenköpfle mit. Über den Gottesacker führt ein gehtechnisch mühseliger Weg über Karstgelände – die geniale Landschaft entschädigt dafür aber leicht. Am Ende des Plateaus führt ein verwinkelter Waldweg über das Wäldele wieder hinunter zur Straße – über den Bustransfer zur “Casa Amann” waren wir dann mehr als nur ein bisschen glücklich.

Gipfelpanorama auf wikipedia

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